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deren Aufbau - Anwendung - Lagen & Spielkonzepte

zur Improvisation benutze ich folgende Pentatoniken (Beispiele in Em als PDF)

 

Moll          Dur          Moll b5          Moll b5/6  

(klickt auf die Wörter)

Spielkonzepte & Einsatzmöglichkeiten

auf welche Akkorde spiele ich den nun eine Em (b5/6) Pentatonik ? klick me

wann wird welche Penta für welchen Akkord verwendet/reserviert ? klick me

Studier & Übemöglichkeiten klick me

 

 

da wäre noch etwas, G Dur und Em Penta sind aus den gleichen Tönen aufgebaut, nur die Tonanordnung also die Intervalle sind anders

Beispiel G Dur Pentatonik g a h d e g , 1 2 3 5 6 8

Beispiel Em Pentatonik e g a h d e , 1 b3 4 5 7 8

 

.......und für die die es noch genauer wissen wollen................

Pentatonik
 
 [griechisch penteÿ= »fünf«] die, fünfstufiges Tonsystem, ursprünglich eine Tonleiter ohne Halbtöne (anhemitonische Pentatonik), z.B. mit den Tönen c-d-e-g-a oder deren Transposition. Die halbtonlose Pentatonik bildet das Tonsystem klanglich orientierter Musik und kommt v.a. in der Musik der Südsee, Ostasiens und Afrikas, aber auch in einigen europäischen Volks- und Kinderliedern als Restgut der ursprünglich pentatonischen Musik des nördlichen Europa vor.
 
 Beispiele für anhemitonische Pentatonik:
 
  
 
 Pentatonik besitzt ursprünglich (im Gegensatz zum ’Dur-Moll-System) keine harmonische Bindung. So haben sich vermutlich aus dem zunächst Nebeneinander von afrikanischer Pentatonik und europäischem Dur/Moll auf amerikanischem Boden im späteren Miteinander die ’Blue Notes im afroamerikanischen Musizieren herausgebildet. Noch heute wird bei Blues- und Rockimprovisationen gern auf pentatonische Wendungen zurückgegriffen. Dabei unterscheidet man aus methodischen Gründen mitunter in »Dur«- und »Moll«-Pentatonik. Kommt in einem Dur-Stück z.B. die »Moll«-Pentatonik zur Anwendung, so stehen die beiden wichtigen Blue Notes zur Verfügung.
 
  
 
 Die jüngere hemitonische Pentatonik (Halbtöne enthaltend; z.B. absteigend e-c-h-a-f-e) beherrscht besonders die japanische und die indonesische Musik (z.ÿB. die Pelog- und Slendro-Leitern in der Gamelan-Musik), in der es auch Mischformen aus beiden Arten gibt.